Fahrrad reparieren zu Hause – wie Sie mit einfachen Tipps, Geld sparen können

Fahrrad reparieren zu Hause – wie Sie mit einfachen Tipps, Geld sparen können

Das Fahrrad ist bei vielen Menschen zum ständigen Begleiter geworden. Der Drahtesel ist nicht nur praktisch, sondern kann auch vielseitig eingesetzt werden. Ganz egal, ob man sich auf den Weg zum Supermarkt macht oder zur Arbeit fährt — mit dem Fahrrad ist man immer schnell und umweltfreundlich unterwegs. Unnötige Umwege, die mit dem Auto gefahren werden müssen, sind den Fahrradfahrern, die es selbst durch schmale Wege und enge Gassen schaffen, unbekannt. Dasselbe gilt für lange Wartezeiten. Einen Parkplatz suchen? Nein danke, ich bin mit dem Fahrrad da.

Zusätzlich bietet das Fahrrad Freiheiten an, die es ebenfalls von den öffentlichen Verkehrsmitteln abgrenzt. Man bestimmt selbst, wann man wohin fährt und wie man am besten Fährt. Mit dem Fahrrad lassen sich Routen ebenso gut und individuell planen wie mit dem Auto. Man muss auf dem Weg zur Arbeit noch etwas abgeben oder nach dem Arbeiten etwas einkaufen? Kein Problem, mit dem Fahrrad kommt man beinahe überall problemlos und schnell hin. Große Umwege und lange Wartezeiten sind nicht notwendig.

Ebenfalls kann das Fahrrad den individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Lastenräder bieten Stauraum, Rennräder sind wendig und Mountainbikes verfügen über eine erstklassige Federung. Alles das sind Vorteile, die die Fahrräder mit sich bringen. Wer selbst nicht zu kräftig in die Pedale treten möchte, der kann sich für ein Modell mit Elektroantrieb entscheiden. Mit den E-Bikes ist man schneller unterwegs und nicht so schnell aus der Puste.

Dazu kommt, dass man mit dem Fahrrad ebenfalls die Umwelt schont. Fahrräder sind nicht nur klimaneutral, sondern man tut dabei auch etwas für die eigene Gesundheit. Schließlich ist man umweltfreundlich unterwegs und verringert seinen eigenen CO2 Abdruck.

Ein weiterer Vorteil ist, dass man mit dem Fahrrad den Geldbeutel schont. Die steigenden Spritpreise, die Versicherung, die hohen Anschaffungs- und Betriebskosten — alles das hat man beim Fahrrad nur sehr gering. Mit dem Fahrrad ist man deutlich günstiger unterwegs — wären da nicht die lästigen Reparaturen.

Früher oder später trifft es jeden. Gerade, wenn das Fahrrad häufig im Einsatz ist, kann schnell einmal etwas kaputt gehen. Vielleicht fällt die Klingel ab, ein Fahrradschlauch platzt oder die Leistung des Dynamos lässt nach. Alles das sind Gebrauchserscheinungen, die nicht nur bei alten Fahrrädern auftreten. Lässt man das Fahrrad in einer Werkstatt reparieren, dann kann das schnell ein großes Loch in den Geldbeutel reisen. Wie wäre es also diese Kosten zu sparen und das Fahrrad selbst zu reparieren?

Reparaturen am eigenen Fahrrad — so schwer ist das gar nicht

Das eigene Fahrrad zu reparieren ist keine Unmöglichkeit. Vielleicht mag es zu Beginn nicht einfach sein, jedoch kann man sich schnell einarbeiten und dann nicht nur den eigenen Drahtesel, sondern auch die Fahrräder von Freunde und Familie reparieren. Die Arbeit ist meist schnell getan. Oftmals sind es schon die kleinen Dinge, die einen Unterschied machen und viele Sachen können leicht behoben werden. Online finden sich zahlreiche Anleitungen zu den unterschiedlichsten Fahrradreparaturen. Neben Texten finden sich dort ebenfalls Videos. Wer sich noch unsicher ist und nicht weiß, wo er hinfassen soll, der kann sich das eine oder andere Video ansehen. Die Videos verfügen zumeist nicht nur über eine gute Erklärung, sondern ebenfalls über passende Tipps zur Umsetzung. Bevor aber repariert und verbessert werden kann, sollte man zuerst einmal die richtigen Voraussetzungen schaffen, um das Fahrrad zu reparieren.

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Die Reparatur vorbereiten

Jede Reparatur sollte vorbereitet werden. Auf diese Weise stellt man sicher, dass man später ungestört arbeiten kann und nicht ständig hin und her rennen muss. Auch gibt es einige Dinge, die für jede oder zumindest für die meisten Reparaturen sinnvoll sind. Neben dem passenden Werkzeug ist ebenfalls wichtig einen ungestörten Arbeitsort zu finden. Vielleicht ist es die Garage oder der Keller. Fahrradreparaturen benötigen für gewöhnlich nicht so viel Platz, daher ist eine Ecke vollkommen ausreichend. Allerdings sollte so viel Platz zur Verfügung stehen, dass man das Fahrrad von allen Seiten betrachten kann und ungestört arbeiten kann. Daher lohnt es sich vor der Arbeit klare Verhältnisse zu schaffen und diese ebenfalls einzuhalten. Online finden sich die unterschiedlichsten Fahrradwerkzeuge.

Wer regelmäßig Fahrräder repariert, der kann sich das eine oder das andere Werkzeug genauer ansehen. Es kann sich lohnen in die richtigen Werkzeuge zu investieren. Für die gelegentlichen Reparaturen sollte allerdings auch der gewöhnliche Werkzeugkasten reichen. Daher muss nicht immer tief in die Tasche gegriffen werden. Neben dem Werkzeug müssen natürlich auch die Ersatzteile vorhanden sein.

Was wird ausgebessert? Was wird benötigt?

Das sind Fragen, mit denen man sich auf jeden Fall vor der Reparatur auseinandersetzen sollte. Eine kleine Inspektion ist sinnvoll, um herauszufinden, was eigentlich kaputt ist. Die meisten Fahrradteile lassen sich einfach online bestellen und sind in kurzer Zeit geliefert.

Online finden sich ebenfalls zahlreiche Angebote von denen man profitieren kann. Neben den teuren Markenprodukten, sollte man sich ebenfalls die Nonane Produkte ansehen. Es muss nicht immer die teure Marke sein. Auch Noname Produkte können ihren Zweck erfüllen. Um herauszufinden, ob es sich um qualitativ hochwertige Produkte handelt, sollte man eine kleine Recherche vor dem Kauf vornehmen. Die Kundenbewertungen sowie Produktratgeber können Aufschluss über die Qualität der Produkte geben. Ebenfalls kann man sich aus den Produktratgebern den einen oder anderen Tipp holen, welche Produkte zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis vertrieben werden. Ist diese Hürde genommen, dann kann es auch schon an die Arbeit gehen.

Fahrräder richtig reparieren — gewusst wie?

Gewusst wie man ein Fahrrad richtig repariert? Auf diese Frage kennen wohl die wenigsten eine klare Antwort. Vielleicht kann man einen Reifen flicken oder hat in der Vergangenheit hier und da etwas ausgebessert, aber über ein ausgereiftes Fachwissen werden wohl die wenigsten Fahrradfahrer verfügen, wenn sie ehrlich sind. Es ist zu einfach die Arbeit von jemand anderem übernehmen zu lassen. Schließlich kann man sein Fahrrad an den unterschiedlichsten Stellen reparieren lassen. Der Nachteil, wenn man die Reparatur nicht selbst übernimmt, sind die Kosten. Oftmals kommen auf die Fahrradfahrer hohe Kosten zu. Dazu kommen die Wartezeiten. Man heute gibt heute das Fahrrad ab — aber wann erhält man das Fahrrad zurück? Viele Reparaturen lassen sich in wenigen Stunden erledigen, wenn man weiß, was man zu tun hat. Daher lohnt es sich ein bisschen Zeit in die Recherche zu investieren und herauszufinden, welche Reparaturen man selbst übernehmen kann und will. Natürlich reicht nicht immer die Zeit, um das eigene Fahrrad zur reparieren und manche Reparaturen sind auch so komplex, das man lieber den Profi ranlässt, jedoch gibt es viele Reparaturen, die man schnell und einfach selbst übernehmen kann. Hier sind ein paar Reparaturen und Wartungsarbeiten, die man einfach und schnell selbst übernehmen kann.

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Fahrradschlauch flicken

Mit einem platten Reifen fährt es sich nicht mehr gut. Es kann ernüchtern sein, wenn man am Morgen das Fahrrad aus der Garage holt und der Reisen platt ist. Jedoch kann der Schaden schnell und einfach behoben werden. Hier wird beschrieben, wie es geht. Vielleicht ist man über einen Nagel gefahren, hat das Fahrrad schlecht abgestellt oder der Reisen hat aus einem anderen Grund ein Loch, aus dem Luft entweicht. Ein Reifen kann gut geflickt werden. Dafür ist nicht viel Arbeit notwendig, die zumeist in wenigen Schritten unternommen werden kann..

Schritt 1: Das Laufrad ausbauen und den Mantel demontieren

Im ersten Schritt baut man das Laufrad aus und demontiert den Mantel. Bevor das Laufrad ausgebaut werden kann, soll es auf die kleinste Kette gebracht werden. Befindet sich das Rad auf der kleinsten Kette, dann kann es einfach ausgebaut und später wieder einfach eingebaut werden. Das erleichtert die Arbeit. Idealerweise baut man das Laufrad aus, wenn das Fahrrad noch steht und dreht es nicht auf den Kopf. Oftmals ist es deutlich schwerer das Laufrad auszubauen, wenn das Fahrrad auf dem Kopf steht. Ebenfalls sollte vermerkt werden, wie der Schlauch und der Mantel zueinander stehen. Auf diese Weise kann man später leichter herausfinden, ob sich etwas im Schlauch befindet. Ebenfalls kann man an dem noch montierten Fahrrad nachsehen, ob irgendetwas im Reifen steckt. Ist das Laufrad ausgebaut, dann kann der Mantel demontiert werden.

Der Mantel kann einfach mit etwas Druck demontiert werden. Ist der Schlauch bereits schlaff, dann kann dieser mit wenigen Handgriffen entfernt werden. Um den Schlauch besser zu entfernen sollte der Hebel zum montieren zwischen Schlauch und Mantel gebracht werden. Auf diese Weise kann der Schlauch einfach vom Mantel entfernt werden. Sind Mantel und Schlauch voneinander gelöst, dann kann der Schlauch einfach entfernt werden.

Schritt 2: Loch suchen

Ganz wichtig ist, dass nicht nur am Schlauch, sondern auch am Mantel nach dem Loch gesucht wird. Um das Loch zu finden, lohnt es sich den Schlauch etwas aufzupumpen. So kann das Loch oftmals leichter und schneller gefunden werden. Wer sich schwer tut, der kann den Schlauch ebenfalls unters Wasser drücken. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass kein Wasser in das Ventil gerät. Ebenfalls sollte der Mantel auf Löcher oder Unebenheiten überprüft werden. Ist das Loch gefunden, dann kann es ausgebessert werden. Manchmal steckt der Verursacher noch im Loch. Dieser sollte ebenfalls entfernt werden.

Schritt 3: Die Stelle aufrauen

Bevor die Stelle geflickt werden kann, muss sie aufgeraut werden. Kleine Löcher können einfach geflickt werden. Ist das Loch jedoch größer oder hat der Schlauch mehrere Löcher, dann lohnt es sich den kompletten Schlauch auszutauschen. Der Schlauch kann an der entsprechenden Stelle aufgeraut werden. Dafür kann eine feine Feile oder etwas Schmirgelpapier verwendet werden.

Wichtig ist, dass man vorsichtig vorgeht und die Stelle lediglich aufraut und nicht abträgt. Ebenfalls sollte man darauf achten, dass Schlauch sauber ist, bevor man mit den weiteren Schritten fortfährt und das alles Übeltäter entfernt sind. Daher lohnt es sich den Schlauch mehrfach zu überprüfen.

Schritt 4: Der Kleber wird aufgetragen

Jetzt kann auch schon der Kleber aufgetragen werden. Wichtig ist, dass ausreichend Kleber verwendet wird und, dass man sauber arbeitet. Daher sollte man darauf achten, dass alle Ränder ordentlich entfernt wurden und, dass nicht zu viel Kleber verwendet wird. Ebenfalls sollte der Kleber gut verstrichen werden. Dann heißt es warten. Die meisten Kleber trocknen innerhalb von 5 bis 10 Minuten. Nur Standardflicken benötigen Kleber. Klebeflicken sind selbstklebend, daher kann bei ihnen dieser Schritt übergangen werden.

Schritt 5: Standard- oder Klebeflicken aufkleben

Bei dem Kauf des Flickens hat man die Auswahl zwischen einem Standard und zwischen einem Klebeflecken. Sowohl die Standard, als auch die Klebeflicken haben ihre Vorteile. Während die Standardflicken oftmals kostengünstiger sind, sind die Klebeflicken einfacher in der Handhabung. Wird der Standardflicken verwendet, dann sollte der Kleber ein paar Minuten trocken, ehe der Flicken aufgesetzt wird. Hier gilt es die Angaben des Herstellers genau zu beachten, um keine Fehler zu machen. Der Standardflicken wird in der Regel aufgesetzt, wenn der Kleber nicht mehr flüssig glänzt.

Dann muss der Flicken fest angedrückt werden und für ein paar Sekunden gehalten werden. Ebenfalls ist es wichtig, dass der Flicken gerade klebt und es sich keine Wellen oder Bläschen bilden, die den Flicken später abstoßen könnten. Deshalb lohnt es sich den Flicken sauber anzukleben und ihm ausreichend Zeit zum Trocknen zu geben. Ist der Flicken aufgelegt, dann kann die Abziehfolie entfernt werden. Bei Klebeflicken ist das Verfahren ein bisschen anders. Bei den Klebeflicken ist kein Kleber notwendig. Sie kleben von alleine. Nachdem der Flicken aufgelegt ist, muss er angedrückt werden, sodass er gut auf dem Fahrradschlauch hält. Anschließend ist der Schlauch geflickt.

Schritt 6: Schlauch einbauen

Jetzt ist erst die halbe Arbeit getan. Ist der Schlauch geflickt, dann muss er wieder an dem Fahrrad angebracht werden und das kann mitunter gar nicht so einfach sein. Wichtig ist, dass man wartet, bis der Kleber getrocknet ist und den Flicken kontrolliert, bevor der Schlauch wieder angebracht wird. Ist alles in Ordnung, dann kann man mit dem Einbauen beginnen. Zunächst wird der Schlauch etwas aufgepumpt. Dabei sollte er nicht zu hart aufgepumpt werden. Wer sich ganz sicher sein möchte, der kann den Schlauch wieder in das Wasser legen, um nachzusehen, ob er auch wirklich geflickt ist oder ob es womöglich noch andere Löcher oder Unebenheiten gibt, die ausgebessert werden müssen. Passt alles, kann der Schlauch wieder auf den Mantel gelegt werden.

Zunächst sollte das Ventil in das Ventilloch geschoben werden und anschließend die Mutter abgesichert werden. Anschließend werden die Reifen an die Felgen gedrückt. Der Schlauch muss dafür in Position gebracht werden. Danach kann der Mantel mit dem Daumen an den Felgenrand gebracht werden. Jetzt muss nur noch sichergestellt werden, dass der Reifen auch richtig zusammengebaut ist, dann kann er aufgepumpt werden. Dabei sollte keine Luft mehr entweichen. Am besten verwendet man für das Aufziehen des Felgens nur die eigenen Händen. Mit Werkzeugen läuft man häufig die Gefahr, den Schlauch zu beschädigen.

Schritt 7: Das Laufrad montieren

Jetzt kann das Laufrad montiert werden. Dafür ist nicht viel Kraft, sondern eher Geschick notwendig. Mit den richtigen Handgriffen ist das Laufrad schnell montiert. Wer Mühe hat, der kann sich das eine oder andere Video online ansehen und sich vielleicht ein paar Handgriffe abschauen. Das Laufrad sollte erst montiert werden, wenn der Reifen wieder aufgepumpt ist. Ebenfalls muss das Laufrad in Position gebracht werden und die Ketten müssen richtig miteinander verbunden werden. Daher muss nicht nur am Rahmen, sondern auch am Käfig des Schaltwerks gearbeitet werden. Der Käfig des Schaltwerks sollte nach vorne und unten gedrückt werden. Wurde der Schlauch des vorderen Rads geflickt, dann gestaltet sich die Einfädelung ein bisschen einfacher. Wer sich keine dreckigen Hände machen möchte, der kann den Reifen mit einem Tuch oder einem Lappen einhängen.

Wann benötigt man einen neuen Fahrradschlauch?

Das ist nicht immer gleich. Unter anderem kommt es auf den Verbrauch an. Eine feste Zeit gibt es dafür nicht. Ob der Fahrradschlauch geflickt werden kann oder ausgetauscht werden muss, hängt von seinem Zustand ab. Daher sollte man sich den Fahrradschlauch stets genau ansehen und überprüfen, wie beschädigt er ist. Verfügt der Fahrradschlauch über mehrere Löcher, dann kann es ratsam sein ihn auszutauschen. Dasselbe gilt, wenn der Fahrradschlauch über Risse verfügt oder porös ist. Mit der Zeit nutzt sich das Gummi ab. Die Witterungsverhältnisse, das Alter und vor allem die UV-Strahlung können dem Gummi zusetzen und es beschädigen.

Fahrradschlauch in Reserve — ist das eine gute Idee?

Ein Fahrradschlauch kann immer wieder kaputt gehen und muss dann ausgetauscht werden. Es kann sinnvoll sein einen Fahrradschlauch dabei zu haben. Radsportler, die auf lange Touren gehen, haben nicht selten einen Ersatzschlauch dabei. Allerdings muss das zusätzliche Gewicht dann auch transportiert werden und das kann nicht immer leicht sein. Soll der Fahrradschlauch einsatzbereit sein, dann muss er ebenfalls richtig gelagert werden. Das Gummi kann schnell porös werden, wenn es nicht richtig gelagert wird, daher lohnt es sich den Schlauch dunkel und trocken zu lagern, wenn man ihn wirklich verwenden möchten. Ein Fahrradschlauch kann jeden Tag kaputt gehen, allerdings sieht es in der Realität oftmals anders aus und man braucht deutlich seltener einen Fahrradschlauch. Wenn es sich um kleine Löcher handelt, dann kann der Fahrradschlauch einfach geflickt werden. Dafür ist nicht viel Mühe notwendig. Besser ist es daher in ein Kit zum Flicken zu investieren, das leichter transportiert werden kann.

Woher kommt das Loch im Fahrradschlauch?

Das kann man pauschal nicht sagen. Unter anderen hängt dies von der Verwendung des Fahrrads ab. Fährt man regelmäßig, dann kommt es schneller zum Verschleiß. Auch spielt der Untergrund eine große Rolle. Steinige Böden mit scharfen Kanten fordern den Fahrradschlauch heraus und können das eine oder andere Loch hinterlassen. Aber nicht nur auf Bergtouren, sondern auch im Alltag kann es zu Löchern im Fahrraschlauch kommen. Glasscherben, Nägel und Bordsteinkanten stellen eine Gefahr dar und können den Fahrradschlauch beschädigen. Ebenfalls kann der Fahrradschlauch mutwillig beschädigt werden.

Wie lange braucht ein Fahrradschlauch zum Trocknen?

Wichtig ist, dass sauber gearbeitet wird und der Kleber sauber aufgetragen wird. Um dicke Kleberänder zu vermeiden, lohnt es sich nur so viel Kleber zu verwenden, wie notwendig ist und überschüssigen Kleber zu entfernen, wenn er noch feucht ist. Der Kleber sollte für mindestens 5 Minuten trocknen. Allerdings empfiehlt es sich etwas länger zu warten, um sicher zu gehen, dass der Kleber auch wirklich trocken ist. Besser ist es ein bisschen länger zu warten, als das eigene Ergebnis zu ruinieren.

Kann ein Fahrradschlauch mit Sekundenkleber geflickt werden?

Kleine Löcher und Risse können mit Sekundenkleber ausgebessert werden. Allerdings ist es auch hier wichtig, sauber zu arbeiten und nicht zu viel Kleber zu verwenden. Bei dem Sekundenkleber sollte man darauf achten, dass es sich um kein Gel, sondern um einen gewöhnlichen Kleber handelt. Wenn der Kleber noch feucht ist, kann eine Plastiktüte gegengedrückt werden, um das Loch abzudichten. Die Plastiktüte sollte allerdings nach 1 bis 2 Minuten wieder entfernt werden, damit sie nicht am Fahrradschlauch haftet.

Wie findet man das Loch im Fahrradschlauch?

Wenn immer mehr Luft aus dem Fahrradschlauch entweicht und die Reifen ständig aufgepumpt werden müssen, dann ist das oftmals ein Anzeichen für ein Loch im Fahrradschlauch, das ausgebessert werden muss. Aber wie findet man das Loch im Fahrradschlauch? Am besten findet man das Loch im Fahrradschlauch mit Wasser. Dafür legt man den Fahrradschlauch in ein Becken mit Wasser und drückt ihn vorsichtig unter die Wasseroberfläche. Das Loch im Wasserschlauch macht sich für gewöhnlich mit Bläschen und einem leichten Pfeifen bemerkbar.

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Die Lampe austauschen

Die Beleuchtung am Fahrrad ist sehr wichtig. Sie sorgt nicht nur dafür, dass man selbst besser sehen kann, sondern auch dass man von anderen Verkehrsteilnehmern besser gesehen wird. Wer sicher im Straßenverkehr unterwegs sein möchte, der sollte auf die richtige Beleuchtung setzten und mit mehreren Lichtquellen ausgestattet werden. Das Licht der Dynamoleuchte kann ausfallen, wenn das Lämpchen kaputt ist. In diesem Fall muss die Leuchte ausgetauscht werden. Das kann man mit dem richtigen Werkzeug ganz einfach und schnell selbst machen. Zunächst einmal sollte das passende Lämpchen besorgt werden, dafür lohnt sich eine Recherche im Internet. Ist das Lämpchen besorgt, dann kann man mit der Arbeit an der Fahrradlampe beginnen. Wichtig ist, dass man vorsichtig vorgeht. In der Regel sind die Leuchten aus Plastik gefertigt.

Wirkt man mit zu viel Kraft auf das Plastik ein, dann kann es schnell kaputt gehen. Daher sollte man besser langsam vorgehen und die richtigen Werkzeuge für den Austausch verwenden. Das Lämpchen verfügt in der Regel über ein Gewinde oder es kann gesteckt werden. Vor dem Kauf, sollte man nachsehen, welches Lämpchen man genau benötigt, um auch das richtige zu kaufen und später austauschen zu können.

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Einen Lastenkorb an das Fahrrad montieren

Wer viel mit dem Fahrrad unterwegs ist, der benötigt Stauraum. Ganz egal, ob man plant mit dem Fahrrad einkaufen zu gehen, den eigenen Hund auf die nächste Fahrradtour mitnehmen möchte oder einfach nur zur Arbeit fahren will -zusätzliche Transportmöglichkeiten machen Sinn und sorgen für mehr

Sicherheit. Auch gibt es Lasten, die man nicht auf dem Rücken transportieren kann oder will. Alternativ zum Fahrradkorb, kann man sich für einen Lastenkorb entscheiden, der gemeinsam mit einem Gepäckträger auf der Vorderseite des Fahrrads montiert wird. Der Lastenkorb wird dann auf dem Gepäckträger angebracht. Wahlweise kann man sich für einen Korb aus Holz, Metall oder Kunststoff entscheiden. Während die Körbe aus Holz nicht besonders wetterbeständig sind, zeichnen sich die Körbe aus Kunststoff durch ihre lange

Haltbarkeit aus. Je nachdem, was man transportieren möchte und welche optischen Ansprüche man an den Korb hat, kann man sich für das eine oder das andere Modell entscheiden. Die Kombination mit dem Gepäckträger am Vorderrad sorgt für zusätzliche Stabilität und Sicherheit. Mit dem Gepäckträger hängt der Korb nicht frei, sondern er kann fest verbunden werden. Neben kleineren Körben, können ebenfalls größere Körbe auf dem Gepäckträger Platz finden. Wichtig ist, dass der Lastenkorb nicht zu breit ausfällt, da dies gerade in der Stadt zu Einschränkungen führt.

Ist der Korb zu ausladend gewählt, kann es schwer werden einen passenden Stellplatz zu finden oder auf engen Straßen zu finden. Daher sollten auch diese Aspekte beachtet werden. Die Gepäckträger können unterschiedliche Lasten aushalten. Für gewöhnliche Transporte wie Einkäufe empfiehlt sich ein Gepäckträger bis 25 Kg, möchte man mehr oder größere Lasten transportieren, dann kann man sich ebenfalls für einen Gepäckträger entscheiden, der mehr Lasten tragen kann.

Wie transportiert man den Lastenkorb am besten?

Kabelbinder. Die Antwort ist ganz einfach. Gerade Kisten aus Kunststoff lassen sich wunderbar mit Kabelbindern befestigen. Kisten aus Holz können montiert und mit Schrauben befestigt werden. Auch hier lohnt es sich kreativ zu werden. Bevor die erste Probefahrt gestartet wird, sollte man sicher stellen, dass alles gut montiert ist und der Korb verkehrstauglich ist. Entscheidet man sich für die Lösung mit den Kabelbindern, dann kann die Kiste jederzeit, ganz einfach entfernt werden.

Wie groß darf die Kiste sein?

Hier sollte man sich nach den eigenen Vorlieben richten. Allerdings sollte die Kiste nicht zu groß sein, da eine zu große Kiste oftmals die Fahrt erschwert, wenn sie nur teilweise beladen ist. Denn die Last in der Kiste muss ebenfalls auf dem Fahrrad ausbalanciert werden. Daher lohnt es sich bei der Wahl der richtigen Kiste zweimal hinzusehen und auf diese Weise die beste Entscheidung zu treffen.

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